Herzlich Willkommen
Die Gemeinde Büsum ist ein Seebad im Kreis Dithmarschen und ein wichtiges Zentrum des Tourismus. Tourismus, Handel und Handwerk sind nebst Fischerei und Landwirtschaft die Hauptwirtschaftsfaktoren der Gemeinde. Ursprünglich war Büsum eine Insel, mit wechselnden Namen im Laufe ihrer abwechslungsreichen Geschichte (z. B. Bisvne oder Busen).
Büsum ist seit 1585 mit dem Festland verbunden. Die erste Erwähnung geht bis ins Jahr 1140 zurück. Das Ortsbild von Büsum änderte sich im Laufe der Jahrhunderte stetig, insbesondere nach den verheerenden Sturmfluten, welche dazu zwangen die Deiche immer höher zu bauen. So war zwangsläufig schon immer das Motto der Büsumer: "Wer nicht will deichen, der muß von der Küste weichen!". Eine erneute Deicherhöhung und -verstärkung steht kurz bevor. Man will damit auf die weltweite Klimaveränderung reagieren.
In der schlimmen Weihnachtsflut im Jahre 1717, als die gesamte Marsch überflutet wurde und das Dorf Werven vor Büsum vollständig unterging, ertranken an der Nordseeküste, bei dieser katastrophalen Flut, etwa 11.000 Menschen. Bereits 1362 waren bei einer verheerenden Sturmflut Teile der Insel Busen (Süddorp) weggeschwemmt worden, sowie weiter nördlich der gesamte Hafenort Rungholt. Bei der Allerheiligenflut im Jahre 1570 (etwa 20.000 Tote) verschwand auch der Ortsteil Middlestorp der Insel Busen in der Nordsee.
Ein wesentlich angenehmeres Datum ist das Jahr 1949. Büsum wurde da vom Nordseebad zum Nordseeheilbad erklärt. Ein Nordseeheilbad, welches mit seinen vielen Geschäften und Lokalen zum shoppen und zum schlemmen in gemütlicher Runde einlädt. 1996 wurde im Bereich der Fußgängerzone die "Seemeile" eingeweiht, welche eine überdachte Ladenpassage mit über 20 Geschäften und Gaststätten ist. Wer so viel Vergangenheit hat, hat auch viel Zukunft! Dies darf man durchaus als Einladung an Unternehmen verstehen, hier in Büsum zu investieren und sich niederzulassen. Sie sind in unserer schönen Küstenregion, im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, herzlich willkommen.
Pierre Sens
