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Deutsche Partei


Die Deutsche Partei hat bereits eine lange Tradition. Sie geht auf die Deutsch-Hannoversche Partei (DHP) zurück, die 1866 als Protest gegen die Annexion des Königreichs Hannover durch das Königreich Preußen gegründet wurde. Die Deutsch-Hannoversche Partei war durchgehend im Preußischen Landtag (und zeitweise auch im Deutschen Reichstag) vertreten. Im Jahr 1933 erfolgte unter Hitler ein Verbot der Partei und deren zwangsweise Auflösung.

Der Start für die Deutsche Partei vollzog sich bereits im Jahr 1945, kurz nach Weltkriegsende, als Niedersächsische Landespartei (NLP). Ein Jahr danach wurde daraus die Deutsche Partei (DP). Die DP war von 1949 bis 1960 an der Bundesregierung unter Konrad Adenauer beteiligt. Auf Bundesebene löste sich die Partei aber ab 1961 de facto auf, nachdem sie nicht mehr in der Bundesregierung vertreten war, existierte jedoch auf Landesebene bis 1980 als Partei weiter. Da sie ihre Rechtsstellung als Partei verlor, gründete sich die DP 1980 erst einmal als Verein DEUTSCHE PARTEI e.V. und agierte so als politischer Verein fort. 1993 erfolgte unter dem alten Namen Deutsche Partei (DP) eine Neugründung. Die DP sah und sieht sich als nationale Partei "einem von christlichen humanistischen Wertvorstellungen geprägten freiheitlichen Menschenbild" verpflichtet. Heinrich Hellwege wurde im März 1946 zum Vorsitzenden gewählt. 1949, vor der Bundestagswahl, wollte die DP mit den Parteien NDP und der Deutschen Konservativen Partei - Deutsche Rechtspartei (DKP-DRP) fusionieren, was aber die britische Besatzungsmacht verhinderte. Die Fusionsparteien aus DP, NDP und DKP-DRP würde keine Lizenz erhalten, um als Partei agieren zu können, was eine Wahlbeteiligung somit ausschloß. Die DP konnte sich aber bei der Wahl, in den vier Ländern in denen sie antrat, mit einem Stimmenanteil von über 5 % behaupten (Schleswig-Holstein 12,1, Hamburg 13,1, Niedersachsen 17,8 und Bremen 18,0) und wurde Mitglied in der Regierung Adenauers. Bis 1960 blieb sie dort 12 Jahre vertreten. Im Jahr 1949 hatte die Deutsche Partei 41.815 Mitglieder. Eines der bekanntesten Mitglieder war Hasso von Manteuffel (1897-1978), MdB, Wehrmachtsgeneral und Ritterkreuzträger. Ab 1961, nachdem die Beteiligung an der Bundesregierung nicht mehr gegeben war, sank die Mitgliederzahl kontinuierlich.

Die DP war besonders in ihrem Stammland Norddeutschland erfolgreich. Sie konnte sich an den Regierungen von Hannover (1946), Niedersachsen (1946-1948, 1955-1959), Schleswig-Holstein (1950-1952) und Hamburg (1953-1957) beteiligen. Seit dem Bundesparteitag im Mai 2009, übernahm Dipl. Ing. Gerd-Uwe Dahlmann den Bundesvorsitz.

Die DP finden Sie im Internet unter: deutsche-partei-dp.de






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